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Geschichte
Begründet wurde die
Arbeit der Stiftung Eben-Ezer durch den aus Wüsten/Lippe stammenden Lehrer
Simon August Topehlen (1832-1904). Seine entscheidende
Prägung erfuhr er durch die Erweckungsbewegung seiner Zeit. Als um die
Mitte des 19. Jahrhunderts die Not behinderter und dadurch auffälliger
Kinder zunehmend in das Blickfeld von Kirchen und Behörden geriet, erhielt
er den Auftrag, sich neben seiner Tätigkeit an der Schule von St. Marien
in Lemgo im Rahmen eines Schulversuchs um die Bildung und Erziehung eines
"blödsinnigen"- nach heutigen Begriffen geistigbehinderten - Mädchens
(Henriette Ludolph, 1854-1876) zu bemühen. Er stellte
sich mit Hilfe seiner Schwester Lina Topehlen seit 1862
im Nebenberuf dieser Aufgabe. . . . |
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